Therapiehunde knnen bei Einstzen in Alten- oder Kinderheimen, Hospizen oder Krankenhusern wissenschaftlich nachgewiesen erstaunlich positive Wirkungen auf die Patienten erzielen. Voraussetzung dazu ist aber eine solide Ausbildung in verschiedenen Bereichen, und zwar sowohl fr den Hund als auch fr den Mensch. Nur als geschultes und eingespieltes Team sind beide erfolgreich einsetzbar, ohne sich selbst und anderen zu schaden. Leider gibt es bislang in Deutschland aber weder eine einheitliche Ausbildung noch verbindliche Qualittsstandards fr diese wichtige und verantwortungsvolle Ttigkeit. Dieses Buch ist eine aktuelle Bestandsaufnahme des heutigen Therapiehundewesens in Deutschland, sterreich und der Schweiz und gibt erstmals einen umfassenden berblick ber die Ausbildungsmglichkeiten und -inhalte. Erfahrungsberichte aus der Praxis runden die Informationen ab. Die Autorin ist diplomierte Sozialpdagogin, Journalistin und Verfasserin mehrerer Hunde- und Pferdebcher. Partner Hund, Mrz 2007: Informationslcke gefllt Angesichts der vielen traditionellen und neugegrndeten Initiativen, deren Mitglieder als Mensch-Hunde-Teams Krankenhuser und Seniorenheime, Schulen und Kindergrten, Gefngnisse und andere Institutionen besuchen, war dieses Buch lngst berfllig. Angesichts der vielen unterschiedlichen Bezeichungen fr die Teamarbeit auch. Inge Rger-lakenbrink hat grndliche Arbeit geleistet, hervorragend recherchiert und fasst ihre Erkeenntnisse wohltuend neutral zusammen. Sie bewertet nicht, sie berichtet. Ihr spannendes Buch um ein extrem wichtiges Thema zeigt die Geschichte der hundegsttzten Therapie (um bei einem Ausdruck zu bleiben), die Entwicklung aus den Anfngen in den drei deutschsprachigen Lndern Deutschland, sterreich und der Schweiz. Die Versuche, eine Dachorganisation zu grnden und Inhalte, Ausbildungsmethoden, Arbeitsablufe zu koordinieren. Sie zeigt die Erfolge der Therapie-Teams, die wissenschaftliche Anerkennung und damit verbunden die immer strkere Nachfrage nach solchen Helfer-Hunden, der die vielen Vereine trotz steigender Mitgliederzahl nicht nachkommen knnen. Und sie zeigt die Grenzen dieser Arbeit: die schwere psychische Belastung der Menschen, die krperliche und geistige Beanspruchung der Hunde. In einem der interessantesten Kapitel macht sie klar, dass diese Hunde Schwerstarbeit leisten und leicht berfordert werden knnen. Eine beinahe vollstndige Adressliste im Anhang macht dieses Buch perfekt. (...) Ein Muss fr jeden, der sich fr tiergesttzte Therapie interessiert und vielleicht mit dem eigenen Hund, mit einer Patenschaft oder Spende helfen mchte.
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