Format: PDF in DIN A 5 – 62 Seiten Marc Schneider: In ihm erwacht die Macht – doch er ist leider erst 16Jetzt wandte sich Mercury seinem Kollegen zu, dem FBI-Chef von Atlantik-City. »Also, was machen Sie hier? Warum wurde mir Ihr Kommen nicht angekündigt?« »Dazu blieb keine Zeit«, antwortete Palt. »Als ich gehört habe, daß sich Adrian Kyrnt zusammen mit Melanie Livingstone hierher gerettet hat, bin ich sofort gekommen.« Er nickte den beiden zu. Sein Blick blieb kurz am Artefakt hängen, um danach wieder zu Adrian zu wandern. »Wie ich sehe, haben Sie das Artefakt retten können. Erzählen Sie mir, was Sie erlebt haben!« Adrian und Melanie blickten sich kurz an. »Erzähl du!« wurde er von seiner Freundin aufgefordert. Adrian lächelte grimmig und drehte sich wieder zu den beiden FBI-Chefs. Er erzählte ihnen alle Geschehnisse aus seiner Sicht, einschließlich dem mysteriösen Ereignis unterwegs - der Begegnung mit dem Raumschiff! Er schloß mit den Worten: »...ich vernahm ein Wort. Es sprang mir geradezu entgegen. Plötzlich war es da.« »Wie lautet dieses Wort, Mister Kyrnt?« wollte Kennet Mercury wissen. »JAVA-PEL.« Bemerkte er da nicht ein gewisses Flackern der Angst in Kennet Mercurys Augen? Der Eindruck verflog sofort wieder, und Adrian dachte sich nichts weiter dabei. »Java-Pel. Habe ich noch nie gehört. - Sie etwa?« fragte Palt seinen Kollegen aus dem Stützpunkt GUTER NACHBAR. Mercury schüttelte verneinend den Kopf. »Noch nie! Keine Ahnung, was damit gemeint ist.« »Sind Sie auch sicher, das Wort richtig verstanden zu haben? Schließlich war es eine - sagen wir mal - ungewöhnliche Situation für Sie«, fragte Palt Adrian. »Natürlich bin ich sicher. Auch wenn es mein erster telepathischer Kontakt in diesem Leben war. Ich weiß, was ich vernommen habe.« »Natürlich!« murmelte Palt wie zu sich selbst. »Mein Junge, Sie stecken voller Überraschungen. Telepathischer Kontakt, sagen Sie?« sprach ihn jetzt Mercury an. »Nur so kann ich es mir erklären«, erwiderte Adrian. »Sie sagten, daß das fremde Schiff ein Raumschiff gewesen sein soll. Woher wollen Sie das wissen?« »Es flog mir halt so zu.« »Und die Besatzung?« »Außerirdische!« »Außerirdische? Wahrscheinlich auch so zugeflogen?« Adrian nickte. »Warum keine Menschen?« Adrian fuhr sich mit der rechten Hand über die Stirn und wischte sich den Schweiß ab. Dieser Mercury konnte aber auch Fragen stellen. Himmel noch mal, schließlich war es für ihn auch absolut ungewöhnlich gewesen. »Weil ich zu normalen Menschen keinen Kontakt aufnehmen kann. Außerdem waren die Eindrücke absolut fremdartig.« Daß er bei dem Kontakt aber auch eine Art Seelenverwandtschaft gespürt hatte, verschwieg er. Darüber war er selbst noch mehr als verwirrt und mußte damit erst mal klar kommen. Er wollte diesem Scharfrichter nicht noch mehr Munition in die Hand geben. »Sie sagten doch, daß es Ihr erster telepathischer Kontakt zu einem Lebewesen war. Vielleicht waren es doch Menschen, und Sie erkannten es nur nicht, weil sie bisher eben keinen telepathischen Kontakt zu Menschen hatten?« »Nun, das entbehrt nicht einer gewissen Logik. Ich kann Ihnen aber nur das sagen, was ich empfunden habe. Ich bleibe dabei: Es waren Außerirdische.« Jetzt mischte sich Silvio Palt wieder ein. Er hatte die ganze Zeit interessiert mitgehört und Mercury reden lassen. »Nehmen wir einmal an, es stimmt, was Sie da sagen. Was wollten sie von Ihnen?« »Ich kann es mir nicht erklären. Ich bin ratlos.« »Nun gut. So kommen wir nicht weiter. Wir müssen das Ganze als gegeben hinnehmen und das Beste daraus machen.« Zu Melanie gewandt sagte er noch: »Es tut mir leid um Ihre Schwester. Aber sie kannte das Risiko.« Melanie Livingstone nickte nur stumm. Sie mußte sich zusammenreißen, um nicht wieder mit dem Weinen anzufangen. »Wie geht es jetzt weiter?« fragte Adrian in Richtung der beiden Herren. »Deswegen bin ich auch hier«, antwortete Silvio Palt. Er kramte mit seiner linken Hand in der Hosentasche und holte einen kleinen Speicherchip hervor. »Es ist uns gelungen, einen Angreifer auf das FBI-Hauptquartier in Atlantik-City lebend zu fangen. Nachdem wir ihn ein paar Stunden unter der Neurosonde hatten, haben wir alles erfahren, was er wußte.« Jetzt mußte Palt grinsen. »Und er wußte eine Menge.« »Zum Beispiel?« fragte der hagere FBI-Chef von GUTER NACHBAR. Das waren neue Informationen, von denen er noch nichts wußte. . Download: nach Zahlungseingang;
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