Format: PDF in DIN A 5 – 62 Seiten Zweite Folge des Doppelbandes von Alfred Bekker: Die Suche nach unbegrenztem Wissen und unumschränkter Macht - im fantastischen ÜbermorgenIfeagwu betrachtete stumm Cagliaris matte Augen, die auf die an der Wand hängenden Musikinstrumente gerichtet waren. Er war vollkommen reglos, nicht ein Muskel zuckte. Fast wie eine Puppe saß er da, und Ifeagwu konnte sich vom Anblick dieses Seelenlosen einfach nicht lösen. Er ist kein Mensch mehr, dachte er. Nicht im eigentlichen Sinne jedenfalls. Vielleicht hat Hi-Tschung mit ihrer Ansicht, daß es das Beste wäre, ihn einzuschläfern, recht... Was aber, wenn doch noch etwas von Cagliaris Bewußtsein übriggeblieben war? Was, wenn er seine gegenwärtige Existenz als angenehm empfand und sich auf seine Weise am Leben freute? Man müßte wissen, was hinter dieser verdammten Stirn abläuft, überlegte der Projektleiter. Ein Stöhnen entrang sich unvermittelt Cagliaris Mund, und Ifeagwu erschrak. Seit seiner Operation war nichts über die Lippen des Patienten gekommen, kein Laut. Was konnte das zu bedeuten haben? Sofort schaute er nach dem Anlaß für diese Lautäußerung, aber er fand nichts. Vielleicht hatte er Schmerzen? Vielleicht hatte er auch einfach nur ungeschickt geatmet. Ifeagwu postierte sich so, daß er dem Patienten ins Gesicht sehen konnte. Aber dieser einmaligen Lautäußerung, von der man nicht sagen konnte, was sie bedeutete, folgte keine zweite. Cagliaris Lippen waren geschlossen, seine Züge blieben starr und unbeweglich. Es war schmerzhaft für Ifeagwu, in dieses Gesicht zu schauen, das jedesmal aufs neue ein Vorwurf zu sein schien. Aber er zwang sich dazu, hinzusehen, so als würde durch die Qual, die er fühlte, etwas von der Schuld abgetragen, die er auf sich geladen zu haben meinte. Warum mußte er auch so empfindsam sein und sich diese Sache so zu Herzen nehmen? Warum war er nicht wie Marques oder Mendelew, die für solche Situationen besser gerüstet zu sein schienen? Manchmal wünschte er es sich wirklich. . Download: nach Zahlungseingang;
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