Die versammelten 78 Theatertexte aus den Jahren nach der Wende sind szenische Zeitzeugen. Aus Ost und West zusammengetragen, dokumentieren sie den geschichtlichen Umbruch einer Gesellschaft. Die Perspektive liegt dabei auf jener Macht, die durch ihre Allgegenwart 1989 die Massen bewegte und damit mageblich den Zerfall des sozialistischen Systems forcierte: die elektronischen Medien. Die Chronik einer "Fernseh-Revolution" mit Texten von Achternbusch ber Berg und Goetz bis zu Wildenhain. Zeitgeschichte ist Mediengeschichte. 2004, 218 S.